Wenn man über die Schriften von Adam Ries informiert, geht es meist um seine drei Rechenbücher.

Höchst interessant für die Lebenssituation der Menschen zur Zeit von Adam Ries ist die sogenannte Brotordnung. Sie wurde vom Rechenmeister 1533 vollendet und unter dem Titel „Ein gerechent Büchlein ...“ in im Jahr 1536 Leipzig gedruckt.

 Mit dem Bergbau der Metalle, der Schmelzen der Metalle und der Herstellen der Münzen beschäftigte sich Adam Ries lange Zeit. Noch nicht geklärt ist, wo Ries seine metallurgischen Kenntnisse für eine gesonderte Schrift erlangte. Während seiner Zeit in Erfurt verfasste er die Schrift „Beschickung des Tiegels ... Erfurt ...“

 In Archiven liegen auch mehrere sogenannte Bergrechnungen aus der Hand von Adam Ries vor. Mindestens vier Silber- und Kupferzehntrechnungen geben heute nur Auskunft über den Bergbau im Erzgebirge.
In diesen (Hand-)Schriften musste Adam Ries die römischen Zahlen verwenden. Der „Kämpfer für ein modernes Rechnen“ hatte sich den Festlegungen der Fürsten in der Bergordnung zu fügen.